Hockey: Heimvorteil nutzen!

05.12.2022

Hockey: Heimvorteil nutzen!

Wir treffen Anne Schröder vom Der Club an der Alster, sie wird gerade Psychotherapeutin, will bis und in Paris (Olympia) Hockey spielen, aber zunächst in ein paar Tagen mit ihren Mädels aus der Nationalmannschaft hier in HH einen raushauen.

Anne spielt nämlich in anderthalb Wochen Europameisterschaften (Frauen und Männer) im Hallenhockey, hier in der Sporthalle Hamburg in Winterhude. Ihr Hometurf. Sie sagt: „Jahrelang habe ich morgens früh in der Halle nebenan Athletik- und Sprinttraining gehabt, deswegen fühlt sich das“, wie Hamburg für sie überhaupt, „alles sehr zuhause an.“ Anne ist nämlich in Krefeld aufgewachsen, ganz schön da, eine westfälische Hockey-Hochburg, sie entschied sich dann aber für die Hochburg Hamburg. „Auch mein Studium war ausschlaggebend“, merkt sie an, und wir stellen fest, dass die Hockeys in Sachen Ausbildung und Fokus irgendwie immer sehr gut aufgestellt sind. „Ich fahre schon immer zweigleisig“, sagt sie, „habe hier mein Bachelor-Studium gemacht, dann meinen Master.“ Jetzt bei der EM geht es aber um Meister, finden wir. „Ich gehe davon aus, dass wir ziemlich weit kommen und uns am Ende mit den Holländerinnen battlen werden“, wie so oft. Speziell: „Ein paar starke Nationen im Feldhockey, wie Australien und Argentinien, treten in der Halle gar nicht an, die Holländerinnen schicken Hallen-Pros, und andererseits gibt es Nationen wie Polen und die Ukraine, die in der Halle extrem stark sind.“ In Deutschland ist beides cool und Trainer Valentin Altenburg nutzt die Hallen-EM (07. bis 11. Dezember, Sporthalle Hamburg, alle Infos unter: www.magazin.hockey.de/articles/18_tage_bis_zur_hallen_em) auch ein bisschen für Teambuilding, eine gute, hoffentlich erfolgreiche Zeit miteinander. Wie lieb. 
Im Kader sind laut Anne 12 Spielerinnen, 6 davon aus Hamburg. Also, Hingehen lohnt sich sowieso. Und gewinnen wollen sie noch lieber, am liebsten. Und dann will Anne noch nach Paris 2024, dann ist sie nämlich 30 und das wäre ein schönes Karriereende, interpretieren wir, und deswegen haut sie auch hier in Hamburg ordentlich einen raus, Schluss mit lieb. Das wünschen wir ihr.  
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Fotocredit: World Sport Pics

Anne Schröder Fotocredit: Max Hildebrandt

Anne Schröder in Aktion! Fotocredit: privat