Pump Foiling: „Ganz heißer Sch ...“

19.07.2022

Pump Foiling: „Ganz heißer Sch ...“

Wer morgens an der Alster läuft, radelt, spaziert oder die Bewegungsinsel an der Krugkoppelbrücke belagert, kennt die Freaks …

… die morgens um 7:00 Uhr für ´ne halbe Stunde ihren Neo anziehen, um in rhythmischen Pump-Bewegungen auf einem kleinen Surf-Board stehend zu versuchen, sich mit der Foil-Kufe aus dem Wasser zu heben. 

Das sind ganz normale Typen, die ca. ein Jahr üben, um dann aber dafür auch morgens, abends oder wenn sie auf der Welle der Polizeiboote weniger-pumpen-weil-gleiten Szenenapplaus kriegen. Auch von den netten Kolleg:innen von der Wasserschutzpolizei. Wer in Physik nicht nur gefehlt hat, versteht die Sache durchaus auch theoretisch, aber so rein faktisch auf so einem Brett zu stehen, das eigentlich nur eine Kufe ist, das erfordert schon ein hohes Maß an zumindest Coolness. Wir haben die Jungs (Mädels, da seid Ihr noch nicht vertreten) nach einem Treffen an der Alster in ihrem Hub in Rothenburgsort besucht. Etwas konspirativ besetzen sie da zwar erlaubterweise einen kleinen Ponton, aber da sind sie unter sich, obwohl immer offen für Neues. Vorturner ist Malte von Fürstenberg, er ist u. a. bei Airbus Ingenieur, tüftelt selbst gern an den Brettern rum, baut die Kufen, die Tragflächen selbst, fachsimpelt genauso gern, wie er pumpt und möchte bald am liebsten die Seeschifffahrt mit Foils revolutionieren, denn das spart Treibstoff. Wir sehen: Sport macht was mit den Menschen und motiviert, treibt voran – und macht einfach Spaß. 
Wer mehr über diese sehr netten Freaks auf ihren Foils und ihrer Insel in Rothenburgsort, sie nennen sie „Insel der Entwürdigten“ oder „Foil Competence Center“ lesen will, schnappt sich einfach die neue Ausgabe von sporting hamburg.

Fotos: sporting hamburg