Schwimmen: Mach Dich FREIwasser

06.05.2022

Schwimmen: Mach Dich FREIwasser

Aber nichts anmerken lassen, Lars. Ein kurzes Luftanhalten, tiefes Ausatmen, bisschen pusten und den Herzschlag bis zum Anschlag hören, das sind Reaktionen, die mit dem krassen Temperaturunterschied einhergehen.

Natur pur und eine Idee von Freiheit, beim Gleiten durch den See. Lange Kraulzüge, ohne an die Wende denken zu müssen, die Gedanken loslassen, dabei die immer wieder wechselnde Wassertemperatur wahrnehmen, je nachdem, wie tief der See ist oder ob man im seichten Schattenwasser oder im sonnenbestrahlten Randgebiet schwimmt. Selbst wenn ein Neoprenanzug mit im Spiel ist, kann die Temperatur wahrgenommen werden. Die Gummischicht hilft sogar dabei, noch ein wenig mehr Schwerelosigkeit zu spüren, der natürliche Auftrieb des Materials lässt einen fast schweben. 

Selbst wenn man weniger sportlich unterwegs ist, nur plantschen möchte oder die Füße baden, bietet Hamburg einiges. Im Stadtparksee zum Beispiel treffen sich immer die selben Enthusiasten zum morgendlichen Dreh im Alster-Abstecher. Hamburg hat viele Seen im Angebot, die zum herrlichen Bad einladen, nicht selten sind es auch richtige Hotspots für Triathlet:innen oder reine Freiwasserschwimmer:innen. Oortkaten, draußen am Deich an der Elbe, die Wasserqualität ist klar, man kann unter Wasser den Blick schweifen lassen und so manches sehen, ist eine der classic Trainingsstätten. Nicht zuletzt auch, weil hier der Vierlanden-Triathlon stattfindet (am 29. Mai, www.vierlanden-triathlon.de). Wer eher im Norden Hamburgs unterwegs ist und dort auch mal sportlicher eine lange Strecke schwimmen möchte, kann dies beim Norderstedter Langstreckenschwimmen testen (am 27. August, www.norderstedt-langstreckenschwimmen.de). Rein ins Wasser geht es vom Strandbad Arriba und dann können Strecken bis fünf Kilometer Länge gewählt werden. Wer sogar etwas freizügiger unterwegs sein möchte, der kann im einzigen FKK-Bad, dem Sommerbad Volksdorf, alle Hüllen zum Baden fallen lassen. 

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Fotos: Hauptbild, Gruppe: André Werner; Schwimmen: Tim Schönberg